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Interview der Woche

Stimmen Seefeld

Audiointerview Philipp Orter (6.):

 

 

Audiointerview Lukas Klapfer (9.):

 

 

Audiointerview David Pommer (15.):

 

 

Quelle: Mag. Clemens Derganc
Medienbetreuer Nordische Kombination

 

 


 

***Stimmen Ramsau:***

***Audiointerview Eric Frenzel***

 

 

***Audiointerview Fabian Riessle***

 

***Audiointerview Lukas Klapfer:***

 

***Resümee Christoph Eugen:***

 

 

 


 

 

Interview Ruka 2015 zum Weltcup Auftakt mit dem Österreichischen Kombinierer Bernhard Gruber.

Bernhard Gruber, der die Nordische Kombination wie kein anderer in den letzten Jahren geprägt hat, seit 1998 Kombinierer ist, für den Skiclub Bischhofshofen startet und schon Olympische sowie WM Medaillen gewonnen hat, sprach heute mit nordische-kombination24.de. Auch in dieser Saison gehört er wieder zu den Top Athleten in der Kombination.

 

 

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Hallo Berni, wie geht es Dir gerade einem Tag vor Beginn des ersten Weltcups im finnischen Kuusamo?

 

Berni: Servus Christian, mir geht’s sehr gut und ich bin gut eingestimmt auf die Wettbewerbe. Ich war im Sommer viel krank, musste mir die Weisheitszähne ziehen lassen und somit lief die Vorbereitung auch nicht so stabil wie geplant. Ich gehe daher mit gemischten Gefühlen an den Start, erwarte nicht so viel von mir aber bin trotzdem sehr positiv eingestimmt auf den Weltcupstart.

 

 

Wie ist die Zusammenarbeit mit eurem neuen Sprungtrainer Christoph Bieler der ja schon in der Vergangenheit dein Zimmerkollege als Sportler war?

 

Berni: Anfangs war es eigenartig, denn im März der letzten Saison waren wir ja noch Zimmerkollegen in Oslo und einen Monat später war er mein Trainer. Aber es passt sehr gut.

Es war ein guter und nahtloser Übergang auch mit unserem neuen Lauftrainer Jochen Strobel. Am Sprungstil wurde nichts verändert und alles weiter verfeinert was Falko Krismayr für Grundsteine bei mir gelegt hatte.

 

Du hast ja im Sommer geheiratet. Hat sich da bei dir etwas verändert was sich im Sport bemerkbar macht?

 

Berni: Eigentlich nicht, sondern wirklich nur privat. Ich bin überglücklich und es war ein traumhafter Tag den ich feierlich mit meiner Frau, den Freunden und Teamkollegen genießen konnte. Man fühlt sich gefestigt was sich sicherlich auch positiv auf mich ausgewirkt hat.

 

Ist die WM 2017 und Olympia 2018 ein Ziel für dich?

 

Berni: Definitiv, denn meine Teamkollegen würden sich wünschen, dass ich einer von denen wäre, die wie ein Noriaki Kasai im Skispringen die Stange so lange wie möglich halten. Ich habe so viel Spaß am Sport und die Heim WM 2019 in Seefeld möchte ich auf alle Fälle als Sportler erleben.

 

Was hast du dir für Ziele für die kommende Saison gesetzt?

 

Berni: Ein bisschen gedämpft durch die schlechte Vorbereitung aufgrund der Erkrankungen aber ich will einfach an meine vergangene Saison und die Erfolge anknüpfen.

 

Spürst du das die Kombination wieder die Aufmerksamkeit bekommt die ihr gebührt?

 

Berni: Ja definitiv! Durch Charaktere wie Eric Frenzel, Johannes Rydzek, Magnus Moan ,um nur einige zu nennen, merkt man wie sehr es medial immer mehr nach vorn geht. Durch Sie werden immer mehr Zuschauer angesprochen. Die Spannung und die Aufmerksamkeit ist bis zum letzten Fight zu spüren. Dafür haben wir auch in den letzten Jahren die Grundsteine gelegt.

 

 

Die Nachwuchsarbeit funktioniert ja perfekt in Österreich. Spürst du den Druck der jungen Wilden?

 

Berni: Ja sehr, und ich finde es gut, dass uns die jungen einen „ Arschtritt“ geben, denn das gibt Schwung in die Mannschaft und motiviert.

 

Du bist jetzt 33, entschuldige das ich dich auf dein Alter anspreche. Im Skispringen gibt es sogar einen, der mit 43 noch Spaß am Springen hat. Ist das realistisch für dich und hast du schon Pläne nach deiner Kariere?

 

 

Berni: Auf jeden Fall ist das für mich realistisch. Es kommen die jungen Wilden wie Mario Seidl oder Fabian Steindl nach. Auch ein Christoph Bieler war mit 37 noch Weltspitze. Danach würde ich gerne als Trainer arbeiten, mit meiner Musik weiter kommen und ein Studium in Ernährungswissenschaften beginnen.

 

 

Eine letzte Frage zu deinem Statement bei den österreichischen Meisterschaften dieses Jahr. „ Ich habe meine Goldreserven für 2015 aufgebraucht“ Wie war das gemeint?

 

Berni: Ja ich denke schon, dass ich das ernst gemeint habe. Außerdem sind es ja nur noch drei Wettkämpfe 2015. Das ist realistisch, da ich wie ich schon erwähnt habe, während der Vorbereitung krank war und somit halte ich mal den Ball flach. Es wird sich ja dann zeigen wo ich stehe.

 

 

Herzlichen Dank und beste Wünsche für die kommende Saison

 

 

Danke Dir Berni

 

Das Interview führte Christian Schröder von nordische-kombination24.de

 

 


 

 

***Audiostatement*** Interview mit Fabian Rießle (GER)

 

 


 

 

***Audiostatement Christoph Bieler nach seinen ersten Sprüngen:***

 


 

 

Bundestrainer Hermann Weinbuch

 

“Nach den Wettkämpfen in Chaux Neuve und der langen Heimreise habe ich dem Team am Montag einen Ruhetag verordnet. Am Dienstag stand leichtes Kraft- und Ausdauertraining auf dem Programm, bevor es Mittwoch weiter nach Seefeld ging.

 

 

 

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Wir freuen uns auf Seefeld und das Nordic Combined Triple als kleines Highlight im Saisonverlauf. Wir haben in den vergangenen Jahren hier immer gute Ergebnisse erzielt – zuletzt natürlich den Erfolg von Eric mit gleich drei Tagessiegen bei der Triple-Premiere. Daher hoffe ich, dass wir auch an diesem Wochenende in Seefeld überzeugen werden – es wäre sehr wichtig für uns, denn in punkto Stabilität bin ich mit den Leistungen auf der Schanze und in der Loipe noch nicht hundertprozentig zufrieden. In Hinblick auf die WM müssen alle ihre Form in beiden Disziplinen noch steigern. Dazu muss man allerdings anmerken, dass Eric, Fabian, Johannes und Björn sich über Weihnachten einen Infekt eingefangen hatten, den es weiterhin zu überwinden gilt. Nichtsdestotrotz müssen wir auf der Schanze beständiger werden und auch im Laufen ist noch Potenzial vorhanden. In Seefeld wollen wir uns daher schrittweise weiterentwickeln.

 

Die Norweger laufen gerade zur Höchstform auf: Magnus Moan ist so stark, wie lange nicht mehr und auch Kokslien und Grabak sind wieder sehr schnell unterwegs – das beeindruckt uns schon. Zwar hatten wir bei den zuletzt nassen Schneeverhältnissen im Vergleich mit Norwegen nicht ganz so gutes Material unter den Füßen, dennoch müssen wir läuferisch am Ball bleiben und uns in Richtung Falun weiter steigern. Jetzt hoffen wir in Seefeld auf winterliche Verhältnisse und ein erfolgreiches Abschneiden, das wir in die weiteren Weltcups mitnehmen können.

 

Wir werden alles geben, um in Seefeld wieder auf dem Podest zu stehen – in den Tagesentscheidungen sowie in der Gesamtwertung. Das Nordic Combined Triple ist das I-Tüpfelchen im Kalender der Nordischen Kombinierer, und Seefeld ist der perfekte Ort für dieses Highlight: Es bietet eine tolle Kulisse, und es sind immer viele Zuschauer anwesend. Auch die Einschaltquoten des vergangenen Jahres haben gezeigt, dass das Publikum an den TV-Geräten solche besonderen Wettkampfformate schätzt – das braucht die Nordische Kombination! Ich kann mir in Zukunft eine Art ‘Vierschanzentournee’ mit wechselnden Austragungsorten vorstellen, so etwas sollte diskutiert werden.”

 

Quelle: DSV

 

 


 

 

***Audiointerview Fabian Steindl:***
https://soundcloud.com/nordiccombined-i/sunday-01-35-pm

 


 

 

***Audiointerview Bernhard Gruber:****
https://soundcloud.com/nordiccombined-i/sunday-01-51-pm

 

 


 

 

 

Interview von Philipp Orter nach dem Weltcup in Chaux-Neuve (FRA)

 

 

 


 

 

Interviews vom Weltcup in Ramsau (AUT)

 

Audiointerview Bernhard Gruber:

 

 


 

 

 

Audiointerview Mario Stecher:

 


 

 

Audiointerview Mario Seidl:

 

 


 

 

Interviews mit Christoph Eugen (Trainer AUT) und Philipp Orter (AUT)

 

***Audiointerview Christoph Eugen:***

 

 

***Audiointerview Philipp Orter:***

 

 

 


 

 

Interview mit Christoph Bieler (AUT) Ramsau 18.12.2014

 

https://soundcloud.com/nordiccombined-i/bielervorschauramsau

 

Christoph Bieler

 

 


 

Interview mit dem Trainer (AUT) Christoph Eugen Sonntag 07.12.2014 in Lillehammer 

 

https://soundcloud.com/nordiccombined-i/eugenlillehammer

 

 

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Interview mit Willi Dinifl (AUT) Sonntag 07.12.2014 in Lillehammer 

 

https://soundcloud.com/nordiccombined-i/denifllillehammer

 

 

Willi Denifl

Willi Denifl

 

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Interview mit Willi Denifl (AUT) 12.08.14

 

Hallo Willi,

 

1. Wie geht es dir und wie laufen die Vorbereitungen für die Saison 2014?

 

„Mit geht es sehr gut. Ich war jetzt mehr Zuhause, als auf Training unterwegs und daher läuft es auch familiär sehr gut. Demnach bin ich voll im Plan.“
„Ich habe immer einen Vier –Jahresplan, der jetzt abgeschlossen ist und nächstes Jahr fange ich wieder einen Neuen an. Besondere Vorbereitungen hatte ich ansonsten keine, ich schaue zu die ganze Saison immer besser zu werden und nicht alles nur auf die Großveranstaltungen zu richten, denn wenn da was schief läuft, ist es blöd.“

 

 

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2. Sotschi war kein Erfolg für die Österreichischen Kombinierer und für dich lief es auch nicht so gut! – Wie bist du mit dieser Situation danach umgegangen?

 

„Ja für mich war es blöd, man wäre in der Mannschaft natürlich gerne gestartet, aber jetzt ist es so gelaufen. Ich war sehr verärgert, gerade daher möchte ich einfach noch besser werden, damit man bis an sein persönliches Limit kommt. Es ist mein Drang, ganz vorne mit dabei zu sein.“

 

3. Gibt es bei dir eine bestimmte Zielsetzung für die nächsten zwei bis drei Jahre? Ist Pjönjang für dich noch ein Ziel?

 

„Ja, absolut. Nachdem Seefeld jetzt auch noch die WM 2019 bekommen hat, ist das aufjedenfall ein Ziel. Ich habe in der vorherigen Saison gesagt, mein Plan läuft wieder für vier Jahre, also schaue ich definitiv nach vorne. Ich möchte besser werden und wenn ich es schaffe, in der Weltspitze mit vorne dabei zu bleiben, ist das optimal. Gesundheitlich muss natürlich auch alles passen, aber es taugt mir und ich habe Spaß dabei. Vier jahre vergehen schnell.“

 

3. Du bist verheiratet und hast eine Tochter. Wie lässt es sich alles miteinander vereinen und steht deine Familie hinter dir?

 

„Ja das lässt sich gut vereinen, man muss natürlich schon auf die Familie schauen, aber wir haben uns so kennen gelernt. Meine Frau hat immer gewusst, dass der Sport für mich sehr wichtig ist und sie hat mich immer dabei unterstützt und das ist auch das, was mir gut tut. Der Sport war immer vorrangig, denn damit verdiene ich mein Geld. Im Winter sieht man sich weniger aber im Sommer dafür mehr. Andere gehen auch um Sieben aus dem Haus und kommen erst abends wieder.

 

4. Und wie ist das für deine Tochter? Einen erfolgreichen Papa zu haben, muss ja schon toll sein, oder?

 

„Ich kann die Nina selbst fragen, da sie gerade ganz brav neben mir sitzt. Jedoch bekommt sie das in diesem Maße auch nicht mit. Sie ist jetzt drei Jahre alt und redet immer mehr davon, dass ich die großen Schanzen springe und Langlaufen gehe. Sie hat sogar eine Tröte, mit der sie mich bei den Wettkämpfen anfeuert. Alles in allem bekommt sie das aber noch nicht so richtig mit.“

 

5. Fühlst du dich Fit und auf einem guten Leistungsstand, in Bezug auf den Wettkampf in Oberwiesental?

 

„Ich bin auf einem sehr guten Leistungsstand, aber ich habe mich nicht auf die Wettkämpfe vorbereitet, da ich nicht zum Sommer Grandprix starten werde. Für mich läuft alles auf den Winter hinaus, denn da will ich gut sein und dann zählt es auch. Im Winter sagt keiner, jetzt bist du zwar Dreißigster geworden, aber dafür warst du im Sommer gut. Das interessiert keinen. Für mich ist der Winter von Bedeutung, zumal ich auf den Rollen nicht so gut bin, wie auf den Skiern. Wenn ich antrete, dann muss ich vorbereitet sein, um ganz Vorne mit dabei sein zu können. Denn einfach so aus dem Training heraus starte, mache ich nicht.“

 

6. Welche Ziele hast du dir für diese Saison gesetzt?

 

„Ich möchte wieder ganz Vorne mitmischen. Letztes Jahr konnte ich das auch und das soll diese Saison auch wieder so sein. Wenn ich sage, ich gebe mich mit Platz Zwanzig zufrieden, würde ich lügen. Mein Ziel ist es, ganz Vorne mit dabei zu sein und natürlich auch zur Weltmeisterschaft anzutreten.“

 

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7. Die WM ist ein gutes Stichwort. Die Weltmeisterschaft in Falun und die Olympischen Spiele in Pjöngjang sind mit Sicherheit deine Higlights für die kommende Zeit, oder?

 

„Ja das stimmt. Gerade die Größe und die hohe Medienpräsenz machen diese Ereignisse so interessant. Vor allem, da die ganze Aufmerksamkeit darauf gelenkt ist. Das Größte als Sportler für uns, ist aber eigentlich den Gesamtweltcup zu gewinnen. Aber medial gesehen, geht nichts über die Weltmeisterschaft und die Olympischen Spiele. Für mich zählt jedoch der Gesamtweltcup mehr alles andere.“

 

8. Und gab es in der Mannschaft bei euch Veränderungen?

 

„Nein, wir sind im Kern gleich geblieben. Wir haben nur zwei jüngere mit dazu bekommen, letztes Jahr waren wir acht Athleten und dieses Jahr sind wir Zehn. Der ..Tomasch ist nicht mehr bei uns in der Trainingsgruppe. Trainingsmäßig ist jedoch alles beim Alten geblieben.“

 

Nk24 bedankt sich bei Willi für dieses freundliche Interview und wünscht weiterhin viel Erfolg für die kommende Saison!

 

Christian Schröder & Ella Vaas

 


 

 

 

Interview mit Olympiasieger und Weltmeister Eric Frenzel  29.07.2014

 

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Hallo Eric,

 

 

wie geht es dir und hast du den ganzen Medienrummel nach Olympia gut überstanden?

 

„Ja also mir geht’s derzeit sehr gut, es war natürlich mehr Trubel und PR Termine nach Olympia aber viel Zeit war nicht um durch zu atmen. Ich hatte ja dann gleich Ende März bis Ende Mai den zweiten Feldwebellehrgang und es war wichtig für mich auch dies abzuschließen.

Weiterhin habe ich mich nach Olympia in Sotschi entschlossen mein Wirtschaftsingenieurwesen Studium zu beginnen wo ich bisher von Montag bis Mittwoch war. Dann ging auch schon Anfang Mai mein Training wieder los und zwischendurch habe ich mir noch ein paar Tage Urlaub mit meiner Familie gegönnt.“

 

Im Interview mit Hermann Weinbuch erfuhr ich, dass für dich dieses Jahr ein Trainingsprogramm mit geringerer Intensität ansteht, sodass du dich mehr auf andere Dinge wie Bundeswehr, Studium und Familie konzentrieren kannst.

Wie fühlst du dich damit?

 

„Ich dachte auch, dass ich etwas mehr Zeit habe, aber durch das Studium habe ich noch mehr zu tun und allgemein auch mehr Verpflichtungen. Mich freut es aber auch mal wieder mehr Zeit für meine Familie zu haben. Eine Woche Urlaub war auch noch drin die ich sehr genossen habe.“

 

Wie laufen trotz der Mehrfachbelastung durch Bundeswehr, Studium und Familie die Vorbereitungen und auf welchem Leistungsstand befindest du dich deiner Meinung nach gerade?

 

„Es stehen jetzt Leistungskontrollen im Sommer an und man muss schauen auf welchem Stand ich mich dann befinde. Ich fühle mich fit und denke auch das ich mein Niveau und meine Form vom Winter mit in den Sommer genommen habe, aber wie gesagt wird man das alles sehen.“

 

Fühlst du dich mental und auch körperlich noch genau so fit wie in der letzten Saison?

 

„Die Krankheit zu Olympia die ich dann auch mit in die letzten Weltcups genommen habe hat mich im Langlauf schon sehr geschwächt, aber ich habe mir mit meiner Goldmedaille in Sotschi einen Kindheitstraum erfüllt. Nach der Saison hatte ich auch noch vier Tage Urlaub, sodass ich schnellstens wieder gesund und fit war.“

 

 

 Wie schwer wird es für dich sein an diese grandiose Saison anzuknüpfen?

 

„Ich kann als Athlet meine Leistungen und mein Potenzial selber sehr gut einschätzen. Ich muss mich halt auch erst an die Umstellung gewöhnen, dass ich jetzt noch zusätzlich studiere, aber auch mein Trainingsplan wurde ja angepasst. Das wird sich auch beim ersten Sommer Grand Prix in Oberwiesentahl zeigen wo ich derzeit stehe.

 

Welche Ziele hast du dir für die WM Saison gesetzt und liegt dir die Schanze in Falun?

 

„Der Fokus liegt ganz klar auf der Weltmeisterschaft in Falun. Die kleine Schanze dort konnten wir ja letzte Saison schon testen und bei der großen schauen wir mal. Was mir aber entgegen kommt sind die Strecken dort. Sie sind sehr kupiert,was mir liegt und ich freue mich riesig darauf. Das Ziel ist es in einer Einzelsportart immer zu gewinnen.“

 

Abschließend noch diese Frage: du hast bis jetzt alles gewonnen was man als Sportler in der Nordischen Kombination gewinnen kann. Du bist Weltmeister, Gesamtweltcup Sieger und Olympiasieger. Wie kann man sich da noch motivieren und was fehlt noch in deiner Sammlung?

 

Eric lacht. „Der Schwarzwald Pokal fehlt noch! Nein Spaß bei Seite. Wir hatten ja in den letzten Jahren immer Pech was die Mannschaft anbelangt. Das ist noch eines meiner Ziele das wir hier Gold bei der WM aber auch zu Olympia in Südkorea 2018 ins Visier nehmen.“

 

Also ist 2018 Pjöngjang noch ein Thema für dich?

 

„Ich bin noch ein relativ junger Athlet und habe noch ein paar Jahre Zeit. So lange ich noch das Potenzial habe, und auf Weltcup Niveau Leistungen bringe, werde ich Trainieren und an Wettkämpfen teilnehmen. Ziel ist es in dieser Sportart mal einer von den ganz großen zu sein die in die Geschichte eingehen.“

 

Nk24 bedankt sich bei Eric für dieses freundliche Interview und wünscht weiterhin viel Erfolg für die kommende Saison!

 

 

Christian Schröder & Elisa Gronau

 

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Interview mit Bundestrainer Hermann Weinbuch. 04.07.2014

 

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Herr Weinbuch, wie laufen die ersten Vorbereitungen für die Saison?

 

Erst mal vorneweg, dieses Jahr haben wir eine besondere Situation. Wir haben neun Sportler im Kader und beginnen einen Neuaufbau hinsichtlich der nächsten Olympischen Spiele. Jeder einzelne hat einen individuellen Trainingsplan und ist in der Leistungsentwicklung.

 

Wo waren die ersten Lehrgänge und welche sind noch geplant?

 

Der erste Lehrgang war in Ramsau (AUT) und dort ist alles soweit sehr gut gelaufen ,außer das Tino Edelmann schwer gestürzt ist.

Aktuell absolvierten wir gerade zehn Tage lang den zweiten Lehrgang in Planica (Slowenien) der auch wieder hervorragend gelaufen ist und wo sich alle Sportler auf einem sehr hohen Leistungsstand bewegten.

Von dort aus sind wir dann noch nach Lignano an die Adria gefahren, dort waren wir jeden Morgen fünf Stunden mit den Rennrädern unterwegs und am Nachmittag stand Krafttraining auf dem Programm. Hier haben wir mehr die Grundlagenausdauer gefestigt und auch ein bisschen Sonne und Meer genießen können.

Sonntag geht’s es dann zum dritten Lehrgang nach Schruns, wo jedoch Tino Edelmann auf Grund seines Sturzes und der Verletzungen nicht teilnehmen kann.

 

Werden beim ersten Sommer Grand Prix in Oberwiesenthal alle an den Start gehen können?

 

So wie es jetzt aussieht, werden alle Sportler an den Start gehen können und ich hoffe dass alle gesund bleiben werden.

 

Gibt es für die Wettkämpfe im Sommer eine bestimmte Zielvorgabe für die einzelnen Athleten?

 

 

Nein, da habe ich nichts vorgegeben. Die Athleten sollen ansprechende Leistungen zeigen, außerdem muss Jeder Sportler erst einmal schauen wo er steht.

 

Wie schätzen Sie derzeit die Form von Eric Frenzel und Johannes Rydzek ein?

 

Eric hat ein sogenanntes Pausenjahr -da er zum einen den Feldwebellehrgang absolvieren muss, aber auch sein Studium begonnen hat. Wir wollen durch ein reduziertes Training mehr Qualität im Springen erzielen, denn in diesem Jahr stehen bei Eric die Schwerpunkte in einem anderen Focus.

Er ist dennoch nach wie vor unser stärkster Mann.

 

Johannes Rydzek hat seine sehr starke Form vom Winter auch mit in den Sommer genommen, er absolviert ein anspruchsvolles Training und ist meiner Meinung nach sehr stark in Form.

 

 

Wie schaut es mit den anderen Sportlern aus dem A Kader, wie z.b. Tino Edelmann aus?

 

Tino muss an erster Stelle verletzungsfrei bleiben. Dazu muss bei Ihm die Motivation auf einem hohen Niveau sein.

Tino hat sehr großes Potenzial, was er auch letzten Winter bewiesen hat. Er kann Springen gewinnen und muss im Langlauf aber konstanter werden. Dies alles ist für Ihn auch nicht immer einfach unter einem Hut zu bringen, da Tino auch nebenbei ein Studium absolviert.

 

Herr Weinbuch, die letzte Frage: Gibt es allgemeine personelle Veränderungen im Team?

 

 

Wir werden leider den Techniker Christian Beetz verlieren, da dieser zu den Ski-Schleifern wechseln wird. Das Trainerteam bleibt weiterhin bestehen, eventuell wechselt Holger Bauroth zu den Langläufern.

 

Lieber Herr Weinbuch, vielen Dank für dieses informative Gespräch. Ich wünsche Ihnen erfolgreiche Sommersaison und tolle Wettkämpfe.

 

Ch. Schröder

 

 

Löffler Naturstammhäuser GmbH & Co.KG der Partner von nordische-kombination24.de

 

 

 

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05.06.2014

 

Interview mit dem DSV Ski-Techniker der Nordisch Kombinierten Christian Beetz

 

 

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Wir sprachen mit dem ehemaligen Nordisch Kombinierten und aktuellen DSV Techniker der nordischen Christian Beetz über die Zeit nach der Saison und seinen Aufgaben im Sommer. Er hatte in der letzten Saison mit sehr großen Anteil an den Erfolgen der DSV Mannschaft.
Christian ist Angestellter der Bundeswehr und wird somit das ganze Jahr frei gestellt um sich zu hundert Prozent auf seinen Job als Techniker konzentrieren zu können.

 

 

Christian: Wenn wir diese Unterstützung der Bundeswehr nicht hätten wäre unsere Arbeit in diesem Umfang kaum möglich.

Derzeit bin ich fast nur in Oberhof da wir jetzt das DSV Wachs und Technik Zentrum nach Oberhof verlegt haben. Es ist für alle Techniker zentraler und jede Disziplin hat hier sein eigenes Reich. Somit kann man sich auch mit Technikern anderer Disziplinen kurz schließen und Skitests vergleichen.
Ein Techniker ist aber immer bei den Lehrgängen dabei um die Sportler zu entlasten.

 

Wo testet ihr im Sommer Ski?

 

Christian: Wir haben die DKB Skihalle in Oberhof und haben damit beste Voraussetzungen um die Ski jetzt schon für die kommende Saison zu testen.
Wir bekommen neue Ski von unseren Ski Herstellern, testen die neuen und vergleichen mit den Ski vom letzten Jahr.

 

Aber wie sieht das mit den Sprungski aus? Meiner Meinung nach kann das doch nur ein ehemaliger Springer oder nordischer als Techniker hier zu arbeiten.

 

Christian: Als Techniker für Sprungski sollte man schon selbst Ski gesprungen sein. Es ist sehr vielseitig und man muss schnell reagieren können um auch bei Wettkämpfen die Sportler zu entlasten. Hier wird es auch immer komplexer in den letzten Jahren da sich Schanzenprofile, Technik und das Material verändert haben.

 

Christian, wir bedanken uns das du Dir Zeit genommen hast und wünschen Dir weiterhin alles Gute bei deiner Arbeit.

 

 

 

 

 

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03.06.2014

 

Interview mit Evgeniy Klimov (RUS) 

 

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Wir sprachen mit dem russischen Newcomer Evgeniy Klimov über den letzten Winter, wo er sich sofort für den Weltcup qualifizierte und sich als einer der besten Springer wieder fand. Aber Klimov hatte ein großes Problem auf der Langlaufloipe, manchmal wurde er durch vom ganzen Feld nach dem Start aus der ersten Positionen überholt. So gingen Gerüchte rum, dass der 20 -Jährige kein Athlet für die Nordischen Kombination lange sein wird, vor allem nach der Rückkehr aus der Junioren-WM in Val di Fiemme mit einer Bronze- Medaille.

 

In dieser Ausgabe von Dienstag TALK , berichtet Klimov über seine endgültige Entscheidung über die Disziplinen und seine Highlights der vergangenen Saison.

Das ganze Interview findest du unter der Quellenangabe.

 

Quelle: http://www.fis-ski.com/nordic-combined/news-multimedia/news/article=definitely-see-myself-nordic-combined.html

 

 

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 28.05.2014

 

Hier werdet ihr ab Heute wöchentliche Interviews von Sportlern, Technikern und Trainern des deutschen Skiverbandes finden.

 

 


 

 

29.01.2014

 

Exklusives Interview mit dem Nordisch Kombinierten Tino Edelmann       

 

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Thema Olympia 2014 in Sotschi

 

Tino, wie wirst du die  letzten freien Tage vor Olympia verbringen?

Wir werden dieses Wochenende noch einen Lehrgang in Oberstdorf absolvieren und dann bleibt ja auch nicht mehr viel Zeit. Also ein, zwei Tage noch zu Hause verbringen und dann geht’s schon los. Aber zur Eröffnungsfeier sind wir noch nicht dort, wir werden erst einen Tag später anreisen.

 

Wie errechnest du dir deine Chancen für die Wettbewerbe?

Na ja, ich bin für den ersten Wettbewerb auf jeden Fall gesetzt und werde mein bestes geben. Danach wird der Trainer entscheiden für welche Wettbewerbe ich noch eingesetzt werde.

Auch sind hier das Material und die äußeren Bedingungen ausschlaggebend. Olympia ist ja etwas ganz anderes – wir dürfen keine Werbung auf den Ski, auf dem Helm, oder auf der Sprungkombi haben. Ich habe bereits einen Ski von meinem Hersteller der den Vorgaben entspricht. Es bleiben ja noch zwei, drei Tage um dies beim Lehrgang in Oberstdorf zu testen, aber ich fühl mich gut und mache mir darüber keine Sorgen.

 

Was hältst du von der Vorgabe des DOSB, dass 30 Medaillen bei Olympia erzielt werden sollen ?

Das betrifft ja alle Sportarten. Ich bin da sehr zuversichtlich, auch da wir Erik in der Mannschaft haben, welcher durch seine derzeitigen Erfolge und weil er mental so stark ist uns alle mitreist und anspornt.

 

Welche anderen Wettkämpfe schaust du dir an oder ist überhaupt Zeit dafür?

Wir haben nach dem ersten Wettkampf zwei Tage Pause und da denke ich dass wir uns zum Beispiel ein Eishockey Spiel anschauen werden. Wir müssen uns auch erst einmal einen Überblick von der Infrastruktur machen, wo die anderen Wettkämpfe sind und wie wir sie erreichen können. Akkreditierungen haben wir für alle Freiluft Wettkämpfe.

 

Triffst du spezielle Vorbereitungen für Olympia oder inwieweit sieht deine Vorbereitung anders aus im Vergleich zu einem normalen Weltcup?

Für mich persönlich ist es ein normaler Ablauf wie bei jedem anderen Weltcup, so macht man sich nicht verrückt.

Aber für mich war es wichtig in dieser Olympia Saison auf dem Punkt fit zu sein deshalb kam meine Form in dieser Saison auch etwas später. Ich hatte noch einen technischen Fehler auf der Schanze den ich in den freien Tagen über Weihnachten in Trainingseinheiten beheben konnte. Ansonsten fühle ich mich gerade sehr gut und hoffe gesund zu bleiben für die Spiele.

 

Wie viele Medaillen werden die Nordisch Kombinierten  mit nach Hause nehmen?

Ich denke, dass wir zwei Medaillen holen werden.  Erik ist gerade so stark und auch die anderen in der Mannschaft haben in der letzten Zeit gute Leistungen gebracht.

Mein Tipp lautet, dass Erik eine Medaille im Einzelbewerb holt und wir gemeinsam eine mit der Mannschaft gewinnen werden.

 

Welche Rolle spielt es, den Weltcupführenden Erik Frenzel im eigenen Team zu haben? Siehst du ihn eher als Konkurrenz oder als Ansporn?

Es ist sehr schön Erik im Team zu haben, das ist für uns alle gut. An der Leistung von ihm kann man sich messen, da er jetzt gerade auch im Weltcup die Maßstäbe setzt. Dadurch ist eben auch von außen kaum Druck da und die Lage im Team ist sehr entspannt. Meine mentale Stärke kommt auch durch Eriks Erfolg, da er international momentan das Maß der Dinge ist.

 

Tino, ich danke dir, dass du dir die Zeit genommen hast für dieses Interview kurz vor den Olympischen Spielen. Ich wünsche dir, dass du gesund bleibst und auch, dass es ganz besondere Spiele für dich und deine Mannschaft werden.

CS, EG

 

 



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