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Geschichte

 

Die nordische Kombination entstand wie alle modernen nordischen Skisportarten in Norwegen. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts wurden vor allem am Holmenkollen bei OsloSkispiele ausgetragen, wobei die nordische Kombination eine große Rolle spielte.

 

Internationale Bedeutung erlangte die nordische Kombination, als sie bei den ersten Olympischen Winterspielen 1924 in Chamonix olympisch wurde und seitdem immer auf dem Programm stand. Allerdings wurde damals nur ein Einzelrennen ausgetragen, das der Norweger Thorleif Haug vor zwei Landsleuten für sich entscheiden konnte. Auch in den Folgejahren bis zum Zweiten Weltkrieg wurde die Sportart von den Norwegern dominiert. So wurden bei jeder Austragung sämtliche Medaillen an Norwegen vergeben.

 

Dies änderte sich erst langsam ab 1948, als man die Reihenfolge der Disziplinen umkehrte. Nunmehr wird zuerst gesprungen und danach gelaufen. Diese Reihenfolge wurde bis zur heutigen Zeit, bis auf den später hinzugekommenen Massenstart, beibehalten.

 

In den Jahren danach wurden die Punktetabellen, sowie die Anzahl der Sprünge und die Länge der Langlaufstrecke mehrfach verändert. Eine große Veränderung in der nordischen Kombination brachten schließlich die Olympischen Winterspiele von 1988 in Calgary, als erstmals die sogenannte Gundersen-Methode zur Anwendung kam. Nach dieser Methode wird nun der Punkterückstand aus dem Springen in einen Zeitrückstand für das Laufen umgerechnet, sodass der Sieger mit dem Überfahren der Ziellinie feststeht. Dies macht die nordische Kombination für die Zuschauer attraktiver.

 

Außerdem wurde bei den Olympischen Spielen von 1988 ein Mannschaftswettbewerb eingeführt. Zunächst wurde der Mannschaftswettbewerb von drei Athleten mit einer Laufstrecke von jeweils 10 km ausgetragen, so wie dies noch heute im Weltcup der Fall ist. Seit den Olympischen Winterspielen von 1998 in Nagano besteht das Team im Mannschaftswettbewerb aus vier Kombinierern mit einer Laufdistanz von jeweils 5 km.

 

Als jüngster Wettbewerb bei internationalen Wettkämpfen kam bei der Nordischen Skiweltmeisterschaft von 1999 der Sprint hinzu. Hierbei werden nur ein Sprung von der Schanze und eine Laufstrecke von 7,5 km absolviert. Seit den Olympischen Winterspielen von 2002 in Salt Lake City ist auch diese Disziplin olympisch.

 

Seit der Saison 1983/1984 wird von der FIS ein Weltcup der Nordischen Kombination veranstaltet. Neben den olympischen Disziplinen finden dort auch regelmäßig Massenstart-Rennen, wenn auch nur von geringer Anzahl, statt. Seit 1985 wird die Langlaufdiziplin in der freien Technik ausgetragen. Am 3. Januar 2007 wurde erstmals in der Weltcupgeschichte ein Teamsprint im bayerischen Ruhpolding ausgetragen.

 

 

 

 



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